Schwimmbecken

Worterklärung:

Viele Hausbesitzer stellen in ihrem Garten im Sommer ein transportables Schwimmbecken auf oder haben Schwimmbecken, die in den Boden eingelassen sind.

Letztere müssen in der Regel dem Bauamt als bewilligungsfreies Bauvorhaben gemeldet werden. Da hier meist etwas tiefer gegraben wird, handelt es sich um eine bauliche Angelegenheit, vergleichbar dem Bau einer Garage oder einer Scheune. Viele solcher Schwimmbecken haben ein System zur Erwärmung des Wassers per Sonnenkollektor und/oder eines zur Wasseraufbereitung:

- Desinfektion (Entkeimung durch Chlor-, Chlordioxid- Ozonzugabe, der UV-Bestrahlung oder durch Ultrafiltration)
- manchmal findet eine Wasserenthärtung oder -Entsäuerung statt.

Viele Schwimmbecken haben eine wärmedämmende Abdeckung; diese reduziert im geschlossenen Zustand auch das Algenwachstum und vermindert den Eintrag von Laub oder anderen Stoffen ins Wasser.

Eine Alternative zum Schwimmbecken ist das Badefass (auch „Badetonne“ genannt). Es gibt Badefässer mit Holzofen, die man in der kalten Jahreszeit beheizen kann und die z. B. im Zusammenhang mit einer Sauna genutzt werden.


Aufstellbecken

Eine andere Art von Schwimmbecken sind Aufstellbecken, die auf den Boden gestellt und mit Wasser befüllt werden. Solche Becken bestehen meist aus einer festen Kunststoffwand, die auf- und abbaubar ist. Sie halten allerdings häufig nur für eine bestimmte Zeit.

Außerdem gibt es seit jüngerer Zeit sogenannte Quick-Up-Pools. Sie besitzen überhaupt keine feste Wand mehr, sondern nur noch einen aufblasbaren Ring und stellen sich alleine durch das Befüllen mit Wasser auf.

(Quelle: Wikipedia/Schwimmbecken / CC BY-SA 3.0)